Ab Dienstag, 17. März 2020 bis mindestens Sonntag, 19. April 2029 wird der Publikumsverkehr und auch der Dienstbetrieb bei dem Amtsgericht Leverkusen erheblich eingeschränkt. Es gelten folgenden Regelungen:

  1. Die Rechtsantragsstelle ist ab dem 17.03.2020 nur noch für unaufschiebbare Eilfälle geöffnet. Alle nicht eilbedürftigen Anträge sind schriftlich zu stellen. 
    Es wird darauf hingewiesen, dass sich Rechtsuchende in Beratungshilfesachen auch unmittelbar an eine Beratungsperson wenden und über diese einen Antrag auf nachträgliche Bewilligung der Beratungshilfe stellen können (§ 6 Abs.2 Beratungshilfegesetz).

  2. Sofern Sitzungen stattfinden, bleibt der Zugang der Öffentlichkeit gewahrt. In den Sitzungssälen ist ein Mindestabstand von 2 m zu anderen Personen einzuhalten. Markierungen beachten!

  3. In unaufschiebbaren Angelegenheiten, deren Regelung die persönliche Vorsprache bei Gericht erfordert, ist der Zugang zum Amtsgericht nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (02171/491-0) möglich.

  4. Kirchenaustrittserklärungen werden bis zum 19.04.2020 nicht bearbeitet.

  5. Auch für die sonstige Bearbeitung und Entgegennahme von Telefonaten sind nicht alle Bediensteten in der gewohnten Weise erreichbar; es ist ein örtlicher Notdienst eingerichtet. 
    Bitte wenden Sie sich immer zuerst an die zentrale Rufnummer 02171 491-0.

  6. Es ist unbedingt zu vermeiden bzw. nach den aktuell geltenden Weisungen der Stadt Leverkusen auch untersagt, in Gruppen von mehr als zwei Personen zusammenzustehen.

  7. Information des Leverkusener Anwaltvereins: Die anwaltliche Rechtsberatung durch den Anwaltverein (zweiwöchentlich dienstags) findet vorerst nicht statt.

  8. Die Kantine bleibt bis zum 16.04.2020 geschlossen.


Die Direktorin des Amtsgerichts
Dr. Reimann